23.08.2016

Mit Proben toben #17: Ilia Strike it up & RMS Beauty Master Mixer

Mit Proben toben #17: Ilia Strike it up & RMS Beauty Master Mixer

Eine neue Probentoberei steht in den Startlöchern: Wie schon so oft habe ich Amazingys Probenservice bemüht um mal zwei etwas ... sagen wie gebrauchswertgesteigerte Produkte auszutesten. ... und vielleicht habe ich diesmal sogar gleich ein paar Dupes auf Lager.

Mit durften der Lipstick Strike it Up von Ilia und der allseits umworbene Master Mixer von RMS Beauty. Gerade auf Zweiteren war ich ziemlich gespannt – was kann er denn? Und warum sind alle so vernarrt in ihn?

Doch erstmal gibt’s Farbe:

Ilia Strike It Up

Der Ilia Lipstick in dem Farbton Strike it Up kommt in einem wundervollen, kühlen und kräftigen Rot daher. Sehr klassisch, wie ich finde! Ich persönlich stehe ja total auf solche kirschroten Lippen!

Wohl nicht umsonst habe ich eine ähnliche Farbe direkt in meinem Schränkchen gefunden: 100% Pures Lip Glaze in der Farbe Carbernet (♦) habe ich schon einige Male hier auf dem Blog vorgestellt, aber er ist auch einfach fantastisch.

Swatches Ilia Strike It Up

Im direkten Vergleich ähneln sich die beiden Farben so sehr, das ich kaum einen Unterschied wahrnehme – Strike it Up scheint etwas weniger blaustichig und dadurch vielleicht etwas röter und nicht pink. Aber das sind nur minimale Nuancen.

Die Konsistenz ist hierbei aber schon sehr unterschiedlich: Ilia ist gewohnt wachsig, 100% Pure cremiger. Bei der Haltbarkeit gewinnt so das Pröbchen von Ilia – der übersteht auch das Nippen am Glas mit Bravour.
Das Finish ist etwas matter und nicht ganz so glänzend, was ich eigentlich sehr mag.

Ebenfalls unterschiedlich sind definitiv die Inhaltsstoffe, denn Ilia ist dafür bekannt keine natürlichen, sondern synthetische Farbstoffe einzusetzen. Das ist nicht schlimm, sollte man nur wissen, wenn man eben darauf achten möchte. So wird zumindest auf den Einsatz von Karminen verzichtet.
Weiter basiert der Lippenstift auf verschiedenen Ölen und ist durch das enthaltene Bienenwachs nicht vegan – der Lip Glaze von 100% Pure ist vegan, die Pigmente werden aus Früchten und Gemüse gewonnen.

Inhaltsstoffe: Ricinus Communis (Castor) Seed Oil*, Sesamum Indicum (Sesame) Seed Oil*, Jojoba (Simmondsia Chinensis) Seed Oil*, Helianthus Annuus (Sunflower) Seed Oil*, Beeswax (Cera Alba)*, Triisostearyl Citrate, Euphorbia Cerifera (Candelilla) Wax, Theobroma Cacao (Cocoa) Seed Butter*, Manihot Esculenta (Tapioca) Starch *, Aloe Barbadensis Leaf Juice, Vitis Vinifera (Grape) Seed Oil, Rosa Canina (Rose Hip) Fruit Oil, Sage (Salvia Officinalis) Leaf Extract, Tocopherol. May Contain: Mica, Titanium Dioxide, Iron Oxide (CI 77499, CI 77492, CI 77491), Red 7 CI15850, Red 28 CI45410, Yellow 5 CI19140.

Kosten: Der Lippenstift kostet 28 € für 4 g und kommt in einer hochwertigen, gebürsteten Aluminiumhülse. Sehr schmuck in jedem Fall.
Carbernet ist mit 25,50 € für 2,5g etwa gleich auf. Die Hülse ist ebenfalls aus Metall und fühlt sich auch toll an.


Und was ist neben einem roten Kussmund zu gern gesehen?! Natürlich ein gesunder Glow! Und aus diesem Grund, musste eben der Master Mixer ausprobiert werden.
Aufmerksam geworden bin ich auf dieses Produkt übrigens bei Ida von Herbs&Flowers. Schaut da unbedingt rein, denn allein die Fotos sind schon eine Wucht ;).

Dieses kleine Kerlchen wird als wahre Wunderwaffe in der Makeup-Tasche gehandelt, weil er so vielseitig einsetzbar ist: Nicht nur Highlighter, sondern er lässt sich auch gut als Basis für Lippenstift, Rouge und Lidschatten verwenden. Die cremige Textur erlaubt es ihm, sich mit den zusätzlichen Produkten zu vermischen und so etwas Neues zu kreiieren.

Tragebild RMS Beauty Master Mixer

Tragebild RMS Beauty Master Mixer

Der Master Mixer wird als Roségold ausgewiesen, ist eher warm und von cremiger Konsistenz. Ich habe ihn stets mit den Fingern aufgetragen und dann eben etwas eingearbeitet und verteilt.
Die, die häufiger versuchen Fotos von sich zu machen (Gott, wie das klingt), werden bestätigen können, wie schwer es ist, das hübsche Highlight auf dem Wangenknochen einzufangen. Nun ist also ein bisschen Eure Vorstellungskraft gefragt!
Der Farbton hat jedenfalls erstaunlich gut mit meinem Hautton harmoniert und sich eben recht gut eingefügt. So schimmert mein Highlight natürlich, ich sehe nicht nach Discokugel aus und habe dennoch den schönen Glow.

Doch wenn ich ehrlich mit mir selber bin, habe ich doch allerhand Highlighter und helle Lidschatten (die sich wunderbar als eben solche verwenden lassen) zu Hause. Grund genug, mal ein bisschen zu vergleichen:

Swatches RMS Beauty Master Mixer


Einen so rosigen Goldton besitze ich nicht: Die meisten sind doch deutlich gelber. Am ehsten kommt für mich Everyday Minerals Illuminator Shimmer farblich ran – allerdings sind die Pigmente eben lose und so kann sich dieses Produkt eben mit Lidschatte, Rouge und Lippenstift nicht so gut verbinden, wie der Master Mixer.

Laveras Soft Glowing Highlighter in Golden Shine ist deutlich gelber, schimmert aber mindestens genauso schön. Von der Konsistenz her ist er jedoch deutlich wachsiger und nicht so geschmeidig wie der Master Mixer. Das wirkt sich am Ende auch auf das Einarbeiten bzw. Verteilen auf der Haut aus, denn so einfach empfinde ich das nicht. Für mich wird es leider nie ganz gleichmäßig.

Recht neu in meiner Sammlung ist der Highlighter von Sante in Golden Glow (♦). Ich empfinde ihn als orangestichiger, auch wenn das Bild das nicht so ganz zeigen will. Von der Konsistenz her ist er doch wieder cremiger als Laveras Kandidat – mir allerdings schon beinahe zu feucht. Irgendwie haben die von RMS Beauty es echt raus mit der Konsistenz ;).

Wie schon angesprochen, ist der Master Mixer eben nicht nur als Highlighter zu verwenden, sondern auch beispielsweise als Lidschattengrundierung – das Ergebnis war zwar, dass die Farben doch deutlich kräftiger auf dem beweglichen Lid herauskamen, allerdings ist mir im Laufe des Tages das Makeup auch in die Lidfalte gerutscht. So ist das eben bei cremigen Produkten.

Swatches RMS Beauty Master Mixer

Um gleiche Bedingungen zu schaffen, habe ich mal deutlich herumgekleckst auf meinem Arm: Ganz links seht Ihr die Ausgangsfarben meiner Lidschatten (Blau ist gepresst, Aubergine ist cremig), daneben die Farben über den jeweiligen Produkten – so richtig überzeugt bin ich jedoch von keinem hier. Das mag aber auch an den jeweiligen Farben liegen (Thema Mischfarben ...).

Auch dieses Produkt ist durch den enthaltenen Bienenwachs nicht vegan. Ansonsten basiert es auf Kokosöl, Jojobaöl und Kakaobutter.

Inhaltsstoffe: *Cocos Nucifera (Coconut) Oil, *Cera Alba (Beeswax), *Simmondsia Chinesis (Jojoba) Seed Oil, *Theobroma Cacao (Cocoa) Seed Butter, Silica, Tocopherol (non-GMO), *Rosmarinus officinalis (Rosemary) Extract, Mica and may contain [+/- Titanium Dioxide CI77891, Iron Oxides CI 77491, CI 77492, CI 77499]

Das Kerlchen ist mit 38 € für 5.67g kein Schnäppchen, aber kann sich sicherlich für große Makeup-Liebhaber und Ab-und-an-Gönner durchaus lohnen. Mein Fazit war hier auch recht schnell gefällt:



Und wie war das Toben?

Tolle Produkte! Alle beide!
Ilias Strike it Up – Mit 100% Pure habe ich jedoch schon einen Lippenstift, in dieser wundervollen Farbe. Und da benötige ich nicht noch einen und er wird nicht bei mir einziehen.

RMS Beauty Master Mixer – hach, ein wirklich hübsches Produkt! Aber wenn ich nochmal ganz ehrlich zu mir bin, benutze ich doch noch lieber loses Puder bzw. Mineral Shimmer als Highlighter, denn dafür würde ich ihn wohl am ehesten einsetzen. Gerade auf meiner Mineral Foundation lassen sich pudrige Produkte noch einfacher für mich verteilen. Im Winter, wenn dann Flüssigfoundations meine erste Wahl sind, mag das anders sein. ... Doch eigentlich habe ich ausgesorgt. Wenn ich mal im großen Gönn-Modus bin, riskiere ich vielleicht nochmal einen Blick, ansonsten siegt jetzt (vorerst) die Vernunft.


 Kennt Ihr die vorgestellten Produkte?
Mögt Ihr Highlighter? Wenn ja, was sind Eure Lieblingsprodukte?

Grünste Grüße,
Euer

Pressesample /// Dieses Produkt wurden mir kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür! Trotzdem gilt: Dieser Artikel spiegelt meine eigene und vor allem ehrliche Meinung wider und nur die landet hier auf dem Blog.

[Bild: CC0 by Alysa Bajenaru]

21.08.2016

Küchensonntag: Lemon Bars

Saftige Zitronenkuchenstreifen, Zitronenkuchen, Lemon Bars

Feste sollte man feiern, wie sie fallen und die nächste Gartenfete steht bestimmt nochmal an. Jetzt wo der Sommer den Herbst nochmal ein bisschen zurückgedrängt hat. Alles seiner Zeit!

Auf so ungezwungenen Zusammenkommen braucht es (wie ich finde) keine üpigen Torten, sondern Häppchen, die sich schnell in den Mund befördern lassen und natürlich trotzdem oberlecker sind.
Ein perfektes Rezept dafür sind diese saftigen und handlichen

Lemon Bars

 Ich muss zugeben, dass ich lange Zeit kein Zitronenkuchenfan war – irgendwie war er mir häufig zu staubig. Doch mit diesen leckeren Teilen, gibt es endlich einen schönen saftigen Zitronenkuchen, der auch mir sehr gut schmeckt.

Saftige Zitronenkuchenstreifen, Zitronenkuchen, Lemon Bars

Ihr benötigt:


Für den Teig:
290 g Mehl
70 g Puderzucker
1 Prise Salz
abgeriebene Schale 2er Zitronen
230 g kalte Butter 

Für das Topping:
210 g feiner, weißer Zucker
100 ml frisch gepresster Zitronensaft
abgeriebene Schaler 3er Zitronen
3 Eier

Saftige Zitronenkuchenstreifen, Zitronenkuchen, Lemon Bars

Saftige Zitronenkuchenstreifen, Zitronenkuchen, Lemon Bars

Los geht’s:


Bevor es ans Rühren und Backen geht, wird der Ofen vorgeheizt: 170°C ist unsere Temperatur. Dann eine Form mit den Maßen von 23 × 28 cm mit Butter einfetten. Wenn Ihr ein anderes Verhältnis habt, nehmt dieses – rechteckig sollte es aber sein.

Dann machen wir uns an den Teig:
Dazu einfach alle Teig-Zutaten zusammen in eine Schüssel geben und diese mit den Händen zu einem gleichmäßigen, geschmeidigen Teig verkneten. Ihr könnt natürlich auch die Knethacken Eures Handrührgerätes nehmen, aber so ein bisschen Muskelkraft tut auch gut ;).
Der Teig fühlt sich am Ende ein bisschen wie ein saftiger Streuselteig an und wird nun in der Form gleichmäßig verteilt.
Dann kann dieser Teil schon in den Ofen – dort wird er für ca. 20 Minuten leicht goldbraun gebacken.

Wenn der Teig fertig gebacken ist, einfach etwas abkühlen lassen. Das ist nötig, weil ansonsten die enthaltenen Eier im Topping vermutlich zu schnell stocken würden.

Gesagt, getan – denn danach können wir uns an das Topping machen:
Hierfür werden wiederrum alle Zutaten für das Topping in eine Schüssel gegeben und dann mit dem Handrührgerät zu einer leicht schaumigen Masse verquirlt. Auch diese Masse sollte homogen und geschmeidig sein.
Wenn das gelungen ist, wird das Gemisch einfach auf den abgekühlten Teig verteilt und dann darf das Ganze wieder für ca. 20 Minuten in den Ofen. Das Topping sollte leicht goldig aussehen und gestockt sein.

Der fertige Kuchen muss anschließend für etwa 4 Stunden oder am besten über Nacht in den Kühlschrank. Danach lassen sich auch die einzelnen Streifen („bars“) viel besser schneiden.
Etwas Puderzucker drüber und fertig!

Saftige Zitronenkuchenstreifen, Zitronenkuchen, Lemon Bars

Saftige Zitronenkuchenstreifen, Zitronenkuchen, Lemon Bars

Seid Ihr Zitronenkuchenfans?
Habt einen schönen Sonntag!

Süße Grüße aus der Küche,
Euer

17.08.2016

Mascara-Vergleich: Annemarie Börlind vs Alverde

Mascara-Vergleich mit der Precision & Care Mascara von Annemarie Börlind und der Maximize Volume Mascara von Alverde.

Obwohl ich Euch eigentlich erst kürzlich meine liebste Mascara vorgestellt habe, bin ich natürlich trotzdem nach wie vor neugierig, wie sich andere so machen und ob es nicht sogar besser Wimperntuschen gibt.

Bei Mascara halte ich es wie folgt: Vegan wäre prima, Bienenwachs ist aber für mich okay. Schwarz bevorzuge ich. Er sollte (natürlich) die Wimpern verlängern und verdichten. Auf Pandaaugen stehe ich überhaupt nicht, deshalb wäre auf jeden Fall eine gute Haltbarkeit wichtig. Und dann will ich natürlich kein Vermögen ausgeben.

In meinem Beitrag der Annemarie Börlind Precision & Care Mascara hatte ich schon erwähnt, dass ich vermute, dass Bürstchen und Textur der Alverde Maximize Volume Lashes Mascara ähneln. Und so musste ich einfach mal testen:

Mascara-Vergleich mit der Precision & Care Mascara von Annemarie Börlind und der Maximize Volume Mascara von Alverde.

Beide Mascaras kommen in einer Kunststoffhülse:
Annemarie Börlinds (AB) ist komplett in schwarz gehüllt und rundum mit den nötigen Infos bedruckt. Der von Alverde leuchtet schon mehr – ein Duett aus Schwarz und beinahe Neongrün ziert diese Wimperntusche, wobei die Hülse schwarz und Kappe und Aufdruck eben bunt sind.
ABs Hülse ist eckig, mit abgerundeten Kanten und liegt dennoch sehr gut in der Hand, weil die Größe bzw. der Durchmesser einfach sehr handlich ist. Alverde ist schlanker und rund.
Wie da die Vorlieben sind, ist wohl einfach Geschmackssache – für mich funktioniert beides, ABs empfinde ich als etwas handlicher.

Auffällig sind allerdings die unterschiedlichen Öffnungen der beiden Wimperntuschen:
Während das Bürstchen bei AB sich problemlos aus der eigentlichen Mascara-Verpackung herausbefördern lässt, finde ich das bei Alverde etwas trickiger. Das Bürstchen ist eigentlich zu groß für die Öffnung, und so kann eben dieser Bürstenkopf etwas abknicken bzw. sich verformen (ich glaube, dass man das schon im Bild etwas erkennt).
Vorteil ist allerdings, dass so schon überschüssige Tusche direkt vom Bürstchen abgestrichen wird. Bei der AB Mascara mache ich das immer am Rand – und so sieht das dann eben manchmal auch aus ;). Ich säubere es diesen dann von Zeit zu Zeit.

Bürstchen Mascara-Vergleich mit der Precision & Care Mascara von Annemarie Börlind und der Maximize Volume Mascara von Alverde.

Doch was sind schon Äußerlichkeiten! Auf das Ergebnis und das Handling kommt es an.

Die Bürstchen dieser beiden Mascaras sind beide aus Gummi – auch hier scheiden sich die Geister: So mögen die einen eben lieber das klassische Bürstchen, andere eher z.B. Gummibürstchen. Zur Zeit zähle ich mich eher zu Zweiterem, weil ich einfach besser damit klar komme und mir vor allem das Ergebnis besser gefällt.

Eine dünnere Bürste mit nur wenigen Gumminoppen (ist das die richtige Bezeichnung?!), findet Ihr bei AB – durch diese lassen sich die Wimpern gut trennen. Aufgrund des eher schmalen, runden Bürstenkopfes treffe ich auch kleine Wimpern und habe mir diese Mascara noch nie ins Auge gesteckt ... (ihr wisst, wie ich das meine ...)

Doch schon deutlich dicker, aber ähnlich lang ist das Bürstchen der Alverde Wimperntusche. Hier finden sich mehr Noppen, was weniger Tuschen verlangt, um alle Wimpern zu treffen. Auch hier finde ich die Trennung meiner Wimpern recht ordentlich. Ich habe allerdings das Gefühl, dass hier meine Wimpern eher verdichtet und nicht zu sehr verlängert werden. Okay, dass hätte man wohl auch vom Namen her ableiten können ;) Es geht schließlich um Volumen.

Tragebild Mascara-Vergleich mit der Precision & Care Mascara von Annemarie Börlind und der Maximize Volume Mascara von Alverde.
links: Annemarie Börlind Precision & Care Mascara | rechts: Alverde Maximize Volume Lashes Mascara
Tragebild Mascara-Vergleich mit der Precision & Care Mascara von Annemarie Börlind und der Maximize Volume Mascara von Alverde.
links: Annemarie Börlind Precision & Care Mascara | rechts: Alverde Maximize Volume Lashes Mascara
Tragebild Maximize Volume Mascara von Alverde.
Alverde Maximize Volume Lashes Mascara
Tragebild Precision & Care Mascara von Annemarie Börlind
Annemarie Börlind Precision & Care Mascara

Um ehrlich zu sein, bin ich mit beiden Bürsten mehr als zufrieden und finde im Look nicht wirklich einen Unterschied. Aber das war ja auch ein Stück weit der Sinn meines Versuches: Bekomme ich eine ähnliche gute Mascara für weniger Geld?!
Die Wimpern mit AB wirken  eventuell einen Ticken länger, die von Alverde eben etwas voller. Dennoch unterscheiden sie sich kaum – oder was sagt Ihr?

Tusche Tragebild Mascara-Vergleich mit der Precision & Care Mascara von Annemarie Börlind und der Maximize Volume Mascara von Alverde.
links: Annemarie Börlind Precision & Care Mascara | rechts: Alverde Maximize Volume Lashes Mascara

Doch wenn es nicht Bürstchen oder Ergebnis sind, die vielleicht auch den Qualitätsunterschied ausmachen, was ist es dann?

Die Tusche bzw. Haltbarkeit entscheidet sich für mich enorm! 
Während die Tusche von AB doch etwas fester ist, wirkt die von Alverde etwas cremiger. Beim Auftrag patsche ich allerdings eher mal beim Wimpernklimpern mit der AB Mascara gegen mein Lid, die Alverde Mascara trocknet dagegen etwas schneller auf den Wimpern an.
Jedoch ist die Performance meiner AB Mascara einfach deutlich besser – Pandaaugen habe ich seltenst, während die Alverde Mascara nur an kühleren Tagen (Hallo, Herbst!) zum Einsatz kommen kann. Sie färbt einfach über den Tag unschön unter den Augen ab – das sieht dann in etwa so aus:


Aber Spaß bei Seite: Einer der wichtigsten Punkte ist nun einmal die Haltbarkeit und Beständigkeit der Tusche auf den Wimpern. Und zwar nur da! Und das ist eben leider nicht immer bei der Alverde Mascara gegeben. Aus diesem Grund bleibe ich wohl auch vorerst meiner AB Mascara treu, denn auf die kann ich mich verlassen.

Inhaltsstoffe AB: AQUA [WATER], ALCOHOL, RICINUS COMMUNIS SEED OIL [CASTOR], SIMMONDSIA CHINENSIS SEED OIL [JOJOBA], GLYCERIN, CERA ALBA [BEESWAX], GLYCERYL STEARATE, EUPHORBIA CERIFERA CERA [CANDELILLA], CAMELLIA JAPONICA SEED OIL, STEARIC ACID, PULLULAN, PALMITIC ACID, BAMBUSA ARUNDINACEA STEM POWDER, XANTHAN GUM, HECTORITE, SORBITOL, CHONDRUS CRISPUS POWDER [CARRAGEENAN], GLYCERYL LAURATE, POLYGLYCERYL-3 CAPRYLATE, POLYGLYCERYL-4 CAPRATE, ARGININE, GLYCERYL CAPRYLATE, ALOE BARBADENSIS LEAF JUICE POWDER, BISABOLOL, ACACIA SENEGAL GUM, TREHALOSE, ASCORBYL PALMITATE, LECITHIN, TOCOPHEROL, HYDROGENATED PALM GLYCERIDES CITRATE, CI 77499 [IRON OXIDES]
Inhaltsstoffe Alverde: Aqua, Pyrus Malus Fruit Water, Cera Alba, Glycerin, Candelilla Cera, Galactoarabinan, Sodium Stearoyl Lactylate, Simmondsia Chinensis Seed Oil, Pullulan, Palmitic Acid, Stearic Acid, Hectorite, Glyceryl Caprylate, Glyceryl Stearate SE, Talc, Sorbitol, Levulinic Acid, Coco-Glucoside, Xanthan Gum, p-Anisic Acid, Sodium Levulinate, Trehalose, Acacia Senegal Gum, Benzyl Alcohol, CI 77499

Alkohol ist in beiden Mascara enthalten, ebenso Bienenwachs. Ansonsten unterscheiden sie sich von ihrer Zusammensetzung schon ein bisschen – da achtet vielleicht auch jeder aus was anderes. 
Palmöl kommt ebenfalls bei beiden Marken zum Einsatz, wenn auch in Bioqualität bei Alverde.

Preislich liegen die beiden schon ziemlich auseinander: Bei AB sind 10 ml Wimperntusche für um die 15 € enthalten und bei Alverde 8 ml für 3,75 €.

Tragebild Mascara-Vergleich mit der Precision & Care Mascara von Annemarie Börlind und der Maximize Volume Mascara von Alverde.

Und gibt es einen Sieger?!
Für mich hat nach wie vor die AB Mascara einen Vorsprung. Das liegt eben vor allem daran, dass ich sie den ganzen Tag tragen kann, ohne das sie krümelt oder unschön abfärbt. 
An kühlen Tagen sollte die Alverde Mascara mich auch zufrieden stellen. Die hat mich so ganz nebenbei dann doch positiv überrascht. Für den Preis, wird sie jetzt einfach für den Notfall in meine Handtasche gesteckt ;).

Bei Martina von Konsumfrau und Godfrina von Kalter Kaffee findet Ihr sowohl Review als auch Tragebilder von der Alverde Mascara.

Und jetzt seid Ihr dran:
Kennt Ihr die beiden Mascaras?
Achtet Ihr auf den Preis oder ist eher die Qualität für Euch entscheidend?

Grünste Grüße,
Euer

10.08.2016

Aufgebraucht und Lieblinge im Juli


 Jetzt ist schon gleich wieder Mitte August und mein Aufgebraucht-Post wartet noch. Der Grund ist ganz einfach: Ich war im Urlaub und bin noch am Wäsche sortieren und waschen. Auf Arbeit geht es auch schon wieder und so werde ich mir noch ein bisschen Zeit gönnen, mich zu sammeln ;).
Ein Bericht und einige Fotos folgen auf jeden Fall noch. 

Doch hier wenigstens ein erstes Hallo-zurück mit aufgebrauchten Produkten und den liebsten Momenten im vergangenen Monat.

→ Myrto Naturalcosmetics Glossing Conditioner Sanddorn Honig (♦)


Diesen Conditioner hatte ich vor einiger Zeit mit einem Shampoo von Myrto zugeschickt bekommen. Während das Shampoo erst bis zur Hälfte geleert ist, ist dieser Conditioner schon alle. Da ich die Review bisher verpasst habe, möchte ich das hier nun kurz nachholen.
Der Sanddorn Honig Conditioner ist für trockenes Haar entwickelt und relativ leicht. Für mein feines Haar ist das ziemlich perfekt: So hat dieser Conditioner gepflegt ohne meine Haare zu sehr zu beschweren. Gerade bei solchen Pflegeprodukten ist das mitunter nicht immer der Fall.
Dennoch hatte ich zwischendurch das Gefühl, relativ viel Produkt nutzen zu müssen um eine gute Pflege zu erzielen. Theoretisch soll ich für meine Spitzen nur einen etwa 1€ großen Klecks verwenden, bei dem Produkt war es dann doch schon mehr (nicht geldscheingroß ;)). Das fand ich dann allerdings ganz gut in der Pflegewirkung. Ich bin also ein bisschen hin und hergerissen.
Den Duft mochte ich persönlich ganz gern.
Aufgrund des enthaltenen Honigs ist dieses Produkt natürlich nicht vegan.

Inhaltsstoffe: Aqua (Wasser), Glycerin (pflanzlich, Feuchtigkeitspender), Betain (pflanzlich, Konditionierer), Glyceryl Stearate/Citrate (pflanzlich, Emulgator), Mel (Lavendel-Honig), PCA Glyceryl Oleate, Squalane (pflanzlich, Hautpflegestoff), Cocos Nucifera Oil (Kokosöl), Parfum (from essential oils, Ätherische Öle (Myrte, Lemongrass)), Beta-Glucan, Xanthan Gum, Pectin, Glyceryl Caprylate, Lactic Acid, Sodium Levulinate, Sodium Anisate, Hippophae Rhamnoides (Sanddorn-Fruchtöl)

Nachkauf: Ich habe diesen Conditioner nicht mehr im Myrto Shop entdeckt. Nachkauf also nicht möglich.


→ Annemarie Börlind Precision & Care Mascara // Review


Wie oft habe ich Euch diese Mascara jetzt schon gezeigt? Sie ist mein „Immer-wieder-Nackauf“-Kandidat. Ich bin einfach mit der Handhabung, dem Aussehen meiner Wimpern und dem Preis zufrieden.
Viel mehr Geld möchte ich auch für eine Mascara nicht ausgeben und so werden marie w. oder Und Gretel wohl leider noch sehr lange warten müssen. Mit günstigeren Mascara war ich bisher noch nie zufrieden.

Nachkauf: I did! Warum auch nicht?! ;)


→ Wolkenseifen Beauty Balance Wirkstoffserum


Das war nun die zweite von den drei kleinen Fläschchen, die in der Packung enthalten sind. Mittlerweile mische ich mir meine eigenen Gesichtsöle an oder bin auch zufrieden mit dem Hagebuttenkernöl von Pai Skincare. Mit einem Schuss Aloe Vera Gel macht das einen äußert guten Job.
Das dritte Fläschen dieses Wirkstoffserums hebe ich mir für die Wintermonate auf – das enthaltene reichhaltiger Avocadoöl wird dann glaube ich eher benötigt als zur Zeit ;)

Nachkauf: Eher nein.


→ Melvita Créme mains extra-riche (Extra reichhaltige Handcreme, Sondergröße 30ml)


Absolut nicht vegan (drei enthaltene Bestandteile der Bienen, so z.B. auch Gelee Royale) und dennoch mochte ich diese Handcreme wirklich sehr.
Sie ist leicht und doch reichhaltig genug, um strapazierte Hände in Windeseile wieder zu heilen. Neben der wirklich tollen Pflegeleistung, hatte ich auch keine Probleme mit fettigen Händen oder so, weil die Creme wirklich schnell einzieht. Zudem empfand ich den Duft als äußert angenehm.
Auch wenn man auf Produkte von Bienen vermutlich eher verzichten sollte (siehe großes Bienensterben), bin ich doch absoluter Fan dieser Handcreme! Ich habe schon einige getestet, war aber noch mit keiner so zufrieden wie mit dieser hier.

Nachkauf: Genau dieses Exemplar gibt es nicht mehr bei Melvita (vielleicht haben sie nur die Verpackung neu designed?!). In der NK-Abteilung bei Müller gab es leider nur die große Packung, die sich für mich einfach nicht rentiert. Ich creme ewig an einer Handcreme ;).



→ Waldfussels Wohlfühlseifen Deocreme Bonaire Flamingo (Probe) // Review


Wie beim letzten Aufgebraucht-Post schon kurz angerissen, habe ich die Deocremes von Waldfussel nur noch für die Füße genommen.
Die Konsistenz ist toll, der Duft nicht zu 100% meins, aber dennoch ein solides und tolles Produkt. Für alle die es eher kräutig-herb mögen, ist das auf jeden Fall ein toller Tipp.

Nachkauf: Nein.


→ 100% Pure Coffee Bean Caffeine Eye Cream (Augencreme)


Nachdem so viele von dieser Augencreme geschwärmt haben, wollte ich sie nun auch endlich mal testen und fragte ein Pröbchen bei 100% Pure an – und Simsalabimm – bekam ich auch eins.
Die Augencreme ist reichhaltiger als meine Augencreme von Kivvi und duftet himmlisch nach Winterbäckerei (sind das vielleicht Mandeln, die ich da rieche?!). Es war eine wahre Freude mir Abend für Abend kleine Kleckschen unter die Augen einzuklopfen.
Von Teddyaugen war auch nichts mehr zu sehen – ob Augenfältchen allerdings weggezaubert wurden, habe ich nicht so ganz mitbekommen. Oder anders gesagt: Ich habe einfach nicht drüber nachgedacht und es gesehen.

Nachkauf: Wenn irgendwann mal wieder meine Augencreme geleert werden sollte, wäre auch das hier ein Kandidat. Das kleine Näpfchen hat bei meinem Gebrauch etwa einen Monat gehalten ;).
Augencremes sollten nicht in solch großen Packungen verkauft werden.


→ Benecos Nail Polish Dream On


Diese Farbe war meine absolute Lieblingsfarbe von Benecos. Ein wundervolles Rot, was nicht zu grell war und mehr als alltagstauglich.
Er ist schon seit einer Weile eigentlich zu leer, um auch nur irgendwas rauszubekommen. Eingetrocknet ist er noch dazu.
Und jetzt kommt das große „Schade“: Ausgerechnet diese Farbe hat Benecos aus dem Sortiment genommen. Warum denn nur?!

Nachkauf: Leider nicht möglich :(.



Da ich mich noch etwas sortieren muss, kommen nur ganz kleine Berichte meiner Lieblingsmomente des vergangenen Monats. Eigentlich wollte ich denen eigene Posts widmen, aber der Monat rennt ja nun schon wieder ;).


Gleich in der ersten Juli-Woche ging es los: Fangirl-Momente bei meinem Flamingo-Kätzchen. Das ich ziemlich begeistert bin, von diesem hübschen, geometrischen Schmuck, muss ich wohl kaum noch erwähnen. Umso toller, wenn man mal selber ran darf und so habe ich bei dem Schmuck-Workshop der lieben Alexandra teilgenommen und die Anne von Annabell sagt, kam zum Knipsen auch gleich noch um die Ecke.
Gelacht, geschnackt, Sektchen getrunken und die Zeit verging wie im Fluge – das mach ich bestimmt nochmal!

(Übrigens auch ein toller Tipp um seinen Geburtstag oder seinen Junggesellinnenabschied zu feiern ;))



Und weil tolle Ereignisse nicht allein bleiben wollen, bekam ich auch noch eine Einladung zur Favourite Fashionshow von Kiss&Tell. Die haben gemeinsam mit gaaaanz vielen anderen (getroffen habe ich Sarah Mühl, Madlen Boheme, Nhi Le und auch nochmal Anne und Alexandra) eine wirklich wundervolle Show auf die Beine gestellt.
Der Abend im Panometer in Leipzig war ziemlich perfekt, verging wie im Fluge – bei veganem Kuchen, Weinchen unterm Sternenhimmel und dem ein oder anderen Plausch war das ganz einfach. Im Great Barrier Reef im Panometer sind die Gespräche dann aber wieder tiefer geworden und die Gedanken konnten im blauen Ozean auf Reisen gehen.



Und dann war auf einmal Urlaub! Ich bin gerade auch erst aus ihm zurück und ein bisschen wehmütig machte mich dann doch der Abschied vom wunderschönen Norwegen auf der Fähre. Ich habe ganz kräftig gewunken und versprochen, dass ich wiederkomme.
Wie schon Eingangs erwähnt, folgen da sicher noch Bericht und Fotos ;).
Achso – und ein Jahr älter (mit einer ganz neuen Zahl am Anfang) bin ich auch noch geworden.



Würdet Ihr Euch für den nächsten Monat zwei getrennte Monats-Nachlesen wünschen?
Ich möchte Euch mehr von meinen tollen Erlebnissen berichten und Aufgebraucht und Lieblinge so trennen. Was sagt Ihr?
Ich hoffe, Ihr hattet eine gute Zeit im Juli und seid toll in den August gestartet!

Grünste Grüße,
Euer

Pressesample /// Dieses Produkt wurde mir kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür! Trotzdem gilt: Dieser Artikel spiegelt meine eigene und vor allem ehrliche Meinung wider und nur die landet hier auf dem Blog.

04.08.2016

Alles Luxus?! Cleansing Balm von Juka d’Or ♦

Juka d’Or Cleansing Balm Reinigungsmilch

Heute gibt es ein bisschen Glitzer und Goldglanz für Euch! Nachdem ich Euch vor einer Weile meine Pflegeroutine ja schon gezeigt habe, möchte ich nun mal diese güldene Flasche und viel mehr deren Inhalt zeigen.